Aktuelle Trends im Blick behalten
In Zeiten von „Fast Fashion“ ändern sich Modetrends sehr schnell. Wenn du dein Brautoutfit zu früh kaufst, besteht die Gefahr, dass das Design bis zu deinem Hochzeitstag nicht mehr aktuell wirkt. Bedenke außerdem, dass dein Outfit oft ein bis zwei Monate braucht, bis es fertig genäht, veredelt und ausgeliefert ist. Plane deshalb rechtzeitig, aber nicht zu früh, damit du an deinem großen Tag keinen veralteten Stil trägst.
Bevor du losziehst, um dein perfektes Hochzeitsoutfit zu finden, solltest du dir online die neuesten Trends ansehen. Achte dabei nicht nur auf Schnitte und Farben, sondern auch auf die Preise in verschiedenen Geschäften und Boutiquen. Erstelle dir am besten eine Liste – so kannst du später besser einschätzen, ob du ein gutes Angebot bekommst.
Die richtige Unterwäsche ist entscheidend
Die passende Unterwäsche ist ein sehr wichtiger Teil deines Brautlooks, denn sie kann das gesamte Erscheinungsbild machen oder zerstören. Ein schlecht sitzender BH ist nicht nur unbequem, sondern kann auch die Passform deiner Bluse oder deines Brautkleides ruinieren. Herausblitzende Träger, sichtbare Nähte an den Cups oder eine falsche Größe können den perfekten Look schnell stören. Deshalb solltest du auf gut sitzende, hochwertige Unterwäsche achten.
Die richtige Dupatta für den perfekten indischen Brautlook
Viele Bräute entscheiden sich heute für einen stilvollen Look mit einer leichten, elegant verzierten Dupatta. Besonders beliebt ist der „Double-Dupatta“-Stil beim Lehenga: Eine Dupatta wird über die Schultern gelegt, die andere über den Kopf drapiert.
Wenn du diesen Stil tragen möchtest, ist es sehr wichtig, beide Dupattas zusammen mit deinem Lehenga anzuprobieren. So bekommst du ein besseres Gefühl dafür, ob sie harmonisch zusammenpassen. Auch wenn du nur eine Dupatta trägst, solltest du sie einmal über den Kopf legen, um zu sehen, wie sie an dir wirkt.
Das Outfit passend zur Hochzeitslocation wählen
Dein Brautoutfit sollte immer zur Hochzeitslocation und zum Wetter passen. Findet die Hochzeit in einer geschlossenen, klimatisierten Location statt, kannst du eher ein schweres, stark besticktes und mehrlagiges Outfit tragen. Bei einer Outdoor-Hochzeit solltest du dagegen unbedingt das Wetter berücksichtigen und ein Kleid wählen, in dem du dich auch bei Wärme oder Wind wohlfühlst.
Schuhe nach Komfort auswählen
Vielleicht hast du deine Hochzeitsschuhe noch nicht gekauft, aber wahrscheinlich weißt du schon ungefähr, wie hoch deine Absätze sein sollen. Nimm deshalb zu den Anproben ein Paar ähnliche Schuhe mit. So kannst du direkt testen, ob das Kleid zusammen mit der Absatzhöhe bequem ist und ob die Länge des Outfits perfekt passt.
Immer auf die richtige Passform achten
Ein Brautkleid ist oft schwer und nicht immer leicht zu tragen. Am Hochzeitstag wirst du darin nicht nur sitzen, sondern auch laufen, dich bücken, für Fotos posieren und viele Rituale mitmachen. Du wirst vielleicht die Füße älterer Familienmitglieder berühren, lange stehen oder dich viel bewegen müssen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass dein Kleid nicht nur schön aussieht, sondern dir in jeder Situation genügend Bewegungsfreiheit und Komfort bietet. Prüfe die Passform also ganz genau, bevor du dich endgültig entscheidest.
Haarschmuck und Schleier frühzeitig auswählen
Wenn du planst, einen Schleier zu tragen, solltest du dich möglichst früh entscheiden, welches Modell und welcher Haarschmuck am besten zu dir passen. Vielleicht gefällt dir zunächst ein Schleier in Fingerspitzenlänge, später merkst du aber, dass ein bodenlanger Schleier besser zu deinem Kleid passt.
Probiere deinen Schleier während des gesamten Auswahlprozesses mehrmals mit deinem Brautkleid an, mache Fotos und teste auch verschiedene Frisuren dazu. So bekommst du ein klares Gefühl dafür, welche Kombination wirklich zu dir passt – und hast genug Zeit, falls du dich doch noch für einen anderen Schleier oder ein anderes Accessoire entscheidest.
Wähle deine Shopping-Begleitung mit Bedacht
Natürlich möchtest du vielleicht deine Mutter, Schwester, Schwägerin, Trauzeugin und Freundinnen dabeihaben – aber zu viele Meinungen können die Entscheidung oft schwerer machen. Wenn schon die Wahl eines Restaurants in der Gruppe kompliziert ist, kannst du dir vorstellen, wie schwierig es sein kann, bei einem Brautkleid einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Nimm deshalb am besten nur zwei oder drei Personen mit, deren Meinung dir wirklich wichtig ist und denen du vertraust. So bleibt die Auswahl entspannter und du kannst dich besser auf dein eigenes Gefühl konzentrieren.
Das Kleid an deine Reisepläne anpassen
Wenn du zu deiner Hochzeitsdestination fliegen musst, informiere dich rechtzeitig über die Gepäckbestimmungen der Fluggesellschaft. Es wäre schade, wenn du dich in ein großes Ballkleid verliebst und später feststellst, dass es beim Transport im Flugzeug problematisch wird. Berücksichtige deine Reisepläne deshalb schon bei der Wahl deines Brautkleides.
Lass dich von Celebrity-Styles inspirieren
Auch wenn du nicht das unbegrenzte Hochzeitsbudget eines Stars hast, kannst du dir trotzdem Inspiration von Prominenten holen. Schau dir Hochzeitslooks von Celebrities an, speichere deine Favoriten und überlege, welche Elemente du in deinem eigenen Brautkleid wiederfinden möchtest. So entwickelst du eine klare Vorstellung davon, welcher Stil zu dir passt.
Lege dein Budget für das Outfit fest
Es ist sehr hilfreich, schon vor dem Shopping ein klares Budget für dein Brautoutfit festzulegen. Informiere die Mitarbeiter im Geschäft direkt über deinen Preisrahmen, damit dir nur Kleider und Outfits gezeigt werden, die in dein Budget passen.
Natürlich darf jede Braut groß träumen – aber es ist wichtig, realistisch zu bleiben. So vermeidest du Enttäuschungen und kannst dich auf wunderschöne Optionen konzentrieren, die auch wirklich für dich infrage kommen.